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Thermiksuche an der Nordhelle

Soaring an der Nordhelle :: © Martin SpeisDer Segelflugwetterbericht meldete für NRW schwachen Wind aus N-NO, mäßige Thermik und teilweise Schauerneigung.

Nach einigen Telefonaten mit Detlev und Miguel haben wir uns für das Sauerland entschieden. Miguel und Kerstin fuhren nach Willingen zum Ettelsberg, Detlev und ich entschieden uns für die Nordhelle bei Herscheid.

Als wir dort um die Mittagszeit ankamen, waren außer einigen Schülern der Flugschule Oberberg keine Piloten in der Luft. Bis zum Nachmittag wechselte sich die Sonne mit großflächigen Wolkenfeldern ab, die teilweise Regen und unangenehme Böen ins Gelände trieben. Einige Piloten ließen sich von diesen sehr anspruchsvollen Bedingungen nicht abschrecken und wagten sich raus. Wir haben uns das Schauspiel erst einmal vom Boden angesehen und konnten nur den Kopf darüber schütteln, was da teilweise abging. Weiterlesen →

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Parawaiting an der Mosel

Startplatz Zeltingen-Rachtig :: © Martin SpeisKurz entschlossen bin ich heute mit Miguel und Kerstin an die Mosel gefahren. Überregional war schwacher Wind aus NO vorhergesagt. Der Segel­flugwetterbericht prognostizierte mäßige bis gute Thermikentwicklung.

Um 11.00 Uhr waren wir am Startplatz Zeltingen-Rachtig, wo wir eine Stunde erfolglos auf fliegbare Bedingungen gewartet haben. Auch im benachbarten Mahring-Noviand konnte sich die Thermik nicht richtig durchsetzen.

Gegen 13.30 Uhr hatten sich in Zeltingen-Rachtig mehr als 40 Piloten eingefunden die geduldig auf fliegbare Bedingungen warteten. Im Abstand von 20-30 Minuten wurde der Hang so angeströmt, dass der ein oder andere Pilot starten konnte. Zwei Piloten konnten sich eine Zeit lang halten, die meisten flogen allerdings direkt Richtung Landeplatz. Den Stress wollten wir uns nicht antun. Um 15.00 Uhr waren wir dann wieder in Mahring-Noviand. Für einen kurzen Thermikflug hat es dann doch noch gereicht.

Auf der gegenüberliegenden Moselseite drehten derweil einige Piloten über Burgen auf. Thomas Willems gelang an diesem Tag ein 11km Flug. Seinen Bericht könnt ihr euch auf der Website des XCCup 2005 ansehen.

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Checkflug oder Flugbuchnachweis!

Beim „Nachweis der fliegerischen Übung“ (Checkflug) hat sich für deutsche Piloten eine wichtige Änderung (Erleichterung) ergeben:

Künftig kann jeder Inhaber des Luftfahrerscheins für sich wählen, ob er als „Nachweis der fliegerischen Übung“ ein Flugbuch führt oder lieber alle 3 Jahre einen Überprüfungsflug machen will.

Eine deutliche Erleichterung für uns Piloten und ein erster Schritt zur Entbürokratisierung. Mal sehen ob neben dem klassischen „Flugbuch“ auch Alternativen wie der OLC zugelassen werden. Weiterlesen →

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Sportliche Bedingungen

Martin hebt ab :: © Philipp PertermannHeute war ich mit Detlev und Lydia an der Halde Nord­deutschland. Die Bedingungen waren phasenweise sehr sportlich. Der Wind stand optimal auf SW mit einer durch­schnittlichen Stärke von 3 bft (in Böen teilweise 35 km/h!).

Bei meinem ersten Flug habe ich schon gemerkt, was heute für ein Potential in der Luft steckt. Ich konnte mich recht gut an der rechten Hangkante halten. Auch weiter draussen über dem Weizenfeld hat es noch in 30 m Höhe getragen. Der zweite Flug führt elegant an den Aufwindblasen vorbei. Der dritte Flug war dann aber genial. Weiterlesen →

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„Job am Limit“

In der Sendung „take off“ auf n-tv gibt es morgen einen Film über die Arbeit der DHV-Technik zu sehen. Das Grundkonzept: Der Beruf Gleitschirm- und Drachentestpilot beim DHV wird in all seinen Facetten gezeigt. Der Zuschauer soll dabei erfahren, dass Drachen- und Gleitschirmfliegen faszinierende, sichere Sportarten sind. Nicht zuletzt deshalb, weil ein professionelles Testteam das Equipment auf Herz und Nieren prüft.

Sendetermine:

  • Samstag 30.07.05. 8:30 und 18:30 Uhr
  • Sonntag 31.07.05 5:15 und 17.05 Uhr
  • Dienstag 02.08.05 2.15 Uhr
  • Donnerstag 04.08.05 23:30 Uhr
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Ein Neuanfang

NRW liegt unter einem Hochdruckgebiet. Der Wind bläst aus NO mit 10-15 km/h.

Um 14:00 Uhr habe ich meine Ausrüstung in den Wagen geladen und bin zur Halde gefahren. Auf der Halde waren die Vorbereitungen für das Dong-Open-Festival in vollem Gange. Einige Modellflieger ließen ihre Segelflieger auf der Nordseite in der Thermik kreisen. Auf dem Schleppgelände wurde fleißig geschleppt. Einige Piloten konnten sich gut in der Thermik halten.

Nach einiger Zeit habe ich dann meinen Schirm ausgepackt, die Leinen sortiert, Gurtzeug angelegt und die Tragegurte eingehängt. Den Helm habe ich im Wagen gelassen – der Genuß den Wind in den Haaren zu spüren war größer als der Sicherheitsaspekt. Weiterlesen →

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Sollbruchstellen?

Gerissene Sollbruchstelle :: © Martin SpeisKurz nach meinem Unfall am 29. Mai 2005 wurde im DHV-Forum sehr kontrovers über Pro und Kontra von Sollbruchstellen diskutiert.

Thomas Gietl hat folgende Fragen an den DHV gestellt:

  • Ist eine Änderung in Sachen Sollbruchstelle geplant?
  • Was könnte man tun um eine ßnderung herbeizuführen die die Auflage zur Verwendung von kleinen Sollbruchstellen beim Mono-Schlepp oder Sollbruchstellen im Allgemeinen kippt?
  • Gibt es eine ßbersicht über Unfälle in Verbindung mit gerissenen Sollbruchställen als Ursache?
  • Gibt es eine Übersicht darüber, wieviele Unfälle in etwa durch gerissene Sollbruchstellen vermieden werden konnten?
  • Wie sieht augenblicklich die Rechtssituation bei Verwendung von 200er Sollbruchstellen beim Mono-Schlepp im Falle eines Schlepp-Unfalles aus?

Horst Barthelmes hat am 08. Juni 2005 im DHV-Forum auf diese Fragen geantwortet: Weiterlesen →

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Windenführer-Bestimmungen

Für die Ausbildung/Einweisung von Windenführern und die Tätigkeit von einweisungs­berechtigten Windenführern (EWF) sowie für Fluglehrer, gelten die „Windenführer-Bestimmungen“ (PDF-Dokument; 42 Seiten; 1,18 MB), herausgegeben vom Deutschen Hängegleiterverband e.V. (DHV).

Auszug aus den „Windenführer-Bestimmungen“ (Stand 03/05):

(…)

3.12 Der „Kavalierstart“

ist eine gefährliche und unerwünschte Startmethode, bei welcher der Pilot vor Beginn seines eigentlichen Startlaufes schon ungewollt fliegt. Bei dieser Art des Startens, wird der Pilot mit voller Zugkraft katapultartig beschleunigt und in der Startphase gewaltsam nach vorne gerissen. Der Kavalierstart ist meist auf ein Fehlverhalten des Windenführers zurück zu führen. Aber auch (lauffaule) Piloten können durch einen zu großen Anstellwinkel direkt nach dem Abheben in einen steilen Steigflug kommen, wenn der Windenführer die Zugkraft nicht richtig einsetzt, d. h., den Sicherheitsstart nicht korrekt durchführt. Reißt in dieser Situation das Schleppseil, kann es zu einem Strömungsabriss mit all seinen Folgen kommen. Die Abfanghöhe eines Hängegleiters liegt z.B. bei ca. 20 – 50 m und mehr! Weiterlesen →