Ein 100er FAI am Niederrhein

Ich trage dieses Traum schon lange mit mir rum. Es gibt hier am Niederrhein – trotz der vielen Lufträume – zahlreiche Möglich­keiten eine solch grosse Aufgabe zu realisieren. Eine dieser Linien führt vom Schleppgelände Sevelen Richtung Osten zum ersten Wendepunkt „Haltern am See“, dann nach Nordwesten zum zweiten Wendepunkt „Bocholt“ – den man problemlos auch noch was nach Norden verschieben kann – und dann über Rheinberg zurück zum Ausgangspunkt. Das Gute an dieser Strecke ist, dass man schon ein paar Kilometer vor Wesel das FAI „geschlossen“ hat und alles danach „Bonus“ ist. So weit die Theorie!

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Wettergrenze

Der Tag versprach besonderes Streckenflugpotential: gute Steigwerte, Basis bis 1.700 m und mäßiger Wind aus SO. Eine gute Gelegenheit mal wieder „Oneway“ über den Rhein Richtung Osten zu fliegen. Der Vorteil an dieser Route ist, dass man sich hinter Rheinberg um keinen Luftraum mehr kümmern muss und die hohe Basis voll auskurbeln kann.

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Noch mehr Arbeit

Das ist doch zum Verzweifeln.

Schon zwei Mal gestartet und trotz intensiven Suchens keine Thermik gefunden.

Um 12:50 Uhr machte ich mich – zusammen mit Theo – ein drittes Mal startbereit. Wir scannten gemeinsam das Gelände ab und wur­den am Ortsrand von Sevelen ein paar Mal fündig. Das Pro­blem hier ist nur, das wir immer wieder wegen der TMZ aus der Thermik aussteigen mußten. Nach über einer Stunde schaffte ich es endlich, mich in einer Thermik auf 1.200 m hoch zu arbeiten.

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Tag der Arbeit

Der schwache Nordwind und die optimistischen Thermikprognose (Steigwerte bis 5 m/s und Basis bei 1.500 m) waren die besten Vor­aussetzungen mal eine geschlossene Aufgabe von Sevelen aus zu versuchen. Ich hatte geplant erst Mal Richtung Venlo zu fliegen. Auf dem ersten Schenkel kann ich dann noch immer entscheiden ob ich hier den ersten Wendepunkt lege und dann Richtung Osten fliege. Sollte der Wind doch stärker sein als erwartet, kann ich ab Venlo weiter Richtung Süden fliegen.

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Zugezogen

Die Wetterprognosen waren wohl etwas zu optimistisch vorher­gesagt. Statt Thermik produzierender Sonne erwartete uns am Meerfelder Maar eine fast geschlossene Wolkendecke. Zumindest der Wind stand gut an.

Jarek hatte sich als erster fertig gemacht und dreht wenig später mit ordentlich Startüberhöhung seine Schleifen über dem Hang. Sein erster Flug mit dem neuen Nova Triton 2. Kurze Zeit später gesellte ich mich zu ihm und wir konnten ungestört fast eine Stunde zusammen über dem schönen Gelände fliegen.