Die Kategorie „Gleitschirmfliegen“
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“.
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Lass uns Morgen früh starten, es wird ein super Streckenflugtag.
Mit diesen Worten verabschiedeten wir uns gestern Abend auf dem Schleppgelände Sevelen. Ich hatte mir schon mal vorsorglich den heutigen Tag frei genommen.
Am Morgen noch mal das Wetter checken: Gute Blauthermik, Basishöhen 1.200 m ansteigende auf 1.500 m, schwacher Bodenwind aus NW der in 1.500 m eher aus NO kommt!
Um 11:00 Uhr trafen wir uns wie verabredet in Sevelen: Gelände absperren, Winde aufstellen und startklar machen, Seile ausziehen und die „Wer fährt als erstes die Winde“-Frage klären. Stefan übernahm die erste Schicht. In der Zwischenzeit waren die „Streckenflug-Freaks“ eingetroffen und bereiteten ihre Ausrüstung vor.
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12:15 Uhr Feierabend! Schnell zum Bahnhof. Wo ist denn die versprochene Sonne? Düsseldorf liegt unter einer fast geschlossenen Wolkendecke! Die scheinen zur Zeit beim DWD wirklich nicht zu wissen… Zum Glück fährt der RE10 heute pünktlich. Auf der Fahrt Richtung Westen zeigen sich dann endlich die ersten Lücken in der Wolkendecke.
Als ich um 14:00 Uhr am Schleppgelände ankomme, liegen die ersten Seile schon bereit. Die ersten Schlepps zeigen, dass es heute schwer werden wird, den Einstieg in die Thermik zu finden: schwacher NW-Wind, niedrige Ausklinkhöhen, kaum zentrierbare Ablösungen und oft Rückenwind am Startplatz.
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Perfekt: 5 Windenfahrer, 2 Winden, somit 4 Seile und gerade mal eine Hand voll Piloten. Der Tag hätte nicht besser beginnen können!
Huub und Leo vom benachbarten Club Para Cumulus hatten ihre Stufenschlepp taugliche Winde mitgebracht – eine gute Gelegenheit, das mal auf unserem Gelände auszuprobieren.
Beim ersten Versuch zog Huub beim Eindrehen zur zweiten Stufe etwas zu früh an. Die spezielle Stufenschleppklinke gab augenblicklich das Seil frei. Absolut save!
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Starker Wind aus Südwest, mäßige Thermik und am Nachmittag Regen.
Nicht gerade die besten Aussichten für einen guten Flugtag und so war es nicht verwunderlich, dass um 12:00 Uhr gerade mal 5 Piloten am Platz waren. Heute hatte ich das Los gezogen und durfte die Winde fahren. Schon beim ersten Schlepp konnte ich sehen und spüren, wie Johannes durch gutes Steigen gezogen wurde. Nach dem Ausklinken konnte er am Rand von Sevelen auf 600 m aufdrehen, hat den Bart dann aber verloren. Zwischendurch zogen immer wieder starke Böen über den Platz, wodurch die Startfrequenz sich zog wie ein Kaugummi.
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Am Pfingstwochenende fanden zum 8. Mal in Oppenau im Schwarzwald die BaWü Open statt. Bis auf den ersten Tag wurden bei durchgehend gutem Wetter drei Wettbewerbsdurchgänge geflogen. Allerdings machten es großflächige „Super-Abschattungen“ am Startplatz den Organisatoren nicht gerade einfach: Startzeiten mussten verschoben werden, und am Sonntag wurde sogar die geplante Aufgabe von 65 km auf 42 km reduziert. Am letzten Wettkampftag waren die Bedingungen dank starkem Wind und kräftiger Thermik recht sportlich, und eine Reihe von PilotenInnen entschieden sich dagegen zu starten.
Theo Schürholz – seit kurzem mit einem Aircross U Sport FR unterwegs – konnte sich mit zwei sehr guten Durchgängen am Ende Platz 14 in der Gesamtwertung sichern. Mit gerade mal zwei Punkten verfehlte er Platz drei in der Serienwertung. Meine Gratulation zu dieser tollen Leistung.
Ausführliche Tagesberichte und alle Ergebnisse findet ihr auf der DHV-Website.
Perfektes Flugwetter entschädigte diejenigen, die sich nicht auf die zäh fließende An- und Abreise in ferne Fluggebiete gemacht hatten.
Auf dem Schleppgelände Sevelen (Sa.), dem Schleppgelände der Flugschule Revierwings (Sa. u. So.) und dem neuen Schleppgelände auf der Halde Norddeutschland (So.) wurde rund um die Uhr geschleppt.
An beiden Tagen war es allerdings nicht so einfach, zum gegebenen Zeitpunkt (Helmreihe!), die richtige Entscheidung zu treffen und den Einstieg in die Thermik zu finden. Von daher war es umso erfreulicher zu sehen, wie viele PilotenInnen längere Flüge im Bereich der Schleppgelände gemacht haben oder auf Strecke gegangen sind. Die Bedingungen an beiden Tagen wurden von den meisten Piloten als anspruchsvoll beschrieben.
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