Die Einen fahren fast 1.000 km Richtung Süden um spektakuläre alpine Gewitter zu genießen, die Anderen bleiben zu Hause am Niederrhein und erlebten einen perfekten Flugtag mit außergewöhnlich guter Thermik:
- Florian Zech (Swing Astral 6) flog 44,7 km von Sevelen bis kurz hinter Schermbeck
- Christian Wiesner (Niviuk Artik) flog ein 41,3 km flaches Dreieck von Sevelen über Voerde bis Saalhoff
- Dirk Ripkens (A.I.R. Atos VR 10) gelang ein perfektes 210,4 km FAI-Dreieck
Von den niederländischen Schleppgeländen wurden folgende Strecken geflogen:
- Ardy Brouwer (Niviuk IcePeak XP) flog 146,2 km von Toldijk (NL) bis nach Bersenbruck (6 h FLugzeit!)
- Uwe Moss (Gin Boomerang 5) flog 107,8 km von Bentelo (NL) bis nach Osnabrück
Ardy Brouwer hat ein paar Eindrücke von seinem 6 hour & 146k flight to Bersenbruck (D) im Film festgehalten:
Weather looked promising but the lack of wind would reduce the potential for long distances. After 5 or six step tows I released in a good thermal wich brought me to base at around 1500 mtrs. Clouds were everywere and after a short glide I found the next thermal. Haaksbergen, Enschede, Oldenzaal and into Germany. At 18.00 hrs things were over…. at least I thought. Clouds got smaller and didn’t seem to work. In the blue I got another thermal which took me 300 meters higher and went on glide again. The last one I figured. After a while I flew into another thermal which took me to 1500 meters again. Gliding along and enjoying the view I tried to figure out were I was and checked for possible landing fields when another thermal presented itself and brought me to 1750 meters. At this point it was 19.30. What a treat. After more then 6 hours of flying and 146k away from the take off I landed in the middle of a crop filed. It was either that or corn. Walking through the crop filled my shoes with grain. 15 minutes later I got a ride to the train station and via Osnabruck I arrived in Bad Bentheim at 23.10, were I was picked up by Dick & Cristie.. 30 minutes later Jan en Hijlko arrived to pick me up. After beer and BBQ we went on our way home. At 03.30 I got to my bed and slept till 07.00 when I was woken up by my son Max.
Small price considering the reward.
6 hrs. was my personal best starting from the winch.
Thanks to all involved and making this day as good as it got.
Die 146km geben etwas an, aber 6 stunden fliegen im flachland, dass hatte noch keiner in Toldijk gemacht. Mit ein bischen gute wind kan mann mit 6 stunden fliegen 200km machen. Haben 5 jahre zurruck nur davon getraumt! Der Ardy hat 20minuten gebraucht um auf wolkenbasis zu kommen dass heist dass die thermik hier gar nicht so gut war beim anfang seinem flug.
Hallo Jan,
ich mache zur Zeit mit meiner Familie in Werfenweng (Österreich) Urlaub. Ein perfekter Ort um mit der Familie viel zu unternehmen und gleichzeitig einen super Flugberg (Bischling) in der Nähe zu haben.
Der Flug von Ardy ist wirklich beeindruckend. Das man hier im Flachland so lange unterwegs sein kann, hätte ich mir bis zu meinen ersten 5 Stunden Flug am 23.06.2010 selber nicht vorstellen können. Drei Tage später gelang mir dann ein weiterer 5 Stunden Flug, der gleichzeitig mein erster 100 km Flug war. Diesmal hatte ich mir zum Glück Wasser in einem Trinkbeutel mitgenommen. Nach der Landung hatte ich das Gefühl ich hätte noch ewig weiterfliegen können, so gut habe ich mich gefühlt und das trotz der teilweise anstrengenden Thermik! Für mich ist mein Advance Impress 2+ ein Schlüssel zu diesem Erfolg. Dieses Gurtzeug ist wie eine zweite Haut und ich kann damit aktiv und absolut entspannt fliegen.
Das fliegen bei starken Wind müssen wir erst noch lernen. So richtig trauen wir uns da noch nicht ran – sowohl Piloten als auch Windenfahrer. Ein Freund von mir war mal in Cottbus fliegen und erzählte, dass dort bei Windbedingungen gestartet wird, wo wir noch nicht mal unserer Ausrüstung zum Groundhandling auspacken würden.
Ich mach dann man Schluss. Der Berg ruft!
Grüß Martin
Apropos entspanntes Fliegen. Habe bei Aircotec (Treh) ein neues Streckengurtzeug von Supair probegesessen (Shamane). Superleicht. Das Bürzel ist gleichzeitig Rückenairback. Unterm Sitz ist Schaum+Retter. Ein Beinsack kann angebracht werden. Die Karabineraufhängung erschien mir vergleichsweise hoch, soll sup-air-typish sein. Listenpreis knapp unter 1000 €. Scheint mir auf jeden Fall eine ideenreiche Neuentwicklung. Verstellbarkeit im Flug ist nur sehr bedingt gegeben, wie bei den meisten anderen auch. Leider keine Infos auf der Sup-Air homepage!
Theo
Hi Theo,
der Max bekommt demnächst das neue Gin Genie Race (Größe ?). Was man so ließt, soll es zur Zeit das beste Grutzeug sein, was die Effizienz des Beschleunigungssystems, Agilität, Komfort, Gewicht, Verarbeitung und Sicherheit angeht. Das werde ich mir auf jeden Fall mal etwas genauer ansehen. Du darfst allerdings nicht nach dem Preis fragen
Gruß Martin
hallo martin,
ich bekomme ein L.
Beim IMpress habe ich den brustgurt ein wenig enger gestellt. weil es mich manchmal doch schon gut geschüttelt hat.
ich denke das Gin hat mehr comfort. Ich freue mich schon aufs auspacken.
gruß max
Gerade habe ich im DHV-Forum einen Erfahrungsbericht von Jörg Nuber zum neune Gin Genie Race gefunden: