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Feierabendfliegen bei den Freifliegern

Mehmet mit seinem "neuen" MacPara Magus 3 :: © Martin SpeisUm 15:00 Uhr stand ich mit zwei Hochleitern im Gepäck – UP Trango 3 und Ozone Mantra M2 – auf dem Oststartplatz des Schleppgeländes Sevelen. Stefan hatte schon alles vor­bereitet und Mehmet machte sich gerade für den ersten Start bereit.

Ene mene meck, der Trango der ist weg.

Also den ersten Flug mit dem Mantra. Bei 300 m war Schluss und dann ging es an einem solchen Tag, auch mit einem solchen “Gleitwunder”, nur nach unten. Der zweite Flug endete noch schneller auf dem Boden, da der Wind in der Zwischenzeit vollständig auf Süd gedreht hatte. Wir ent­schlossen uns zum Nordstartplatz zu wechseln. Auf der Wiese hatte ein Bauer gestern eine ordentliche Portion Gülle aufgetragen. Es stank zum Himmel.

Zwischen Pfützen und Hundehaufen legten wir, so gut es ging, die Schirme aus und ver­suchten so schnell wie möglich in die Luft zu kommen. Als erster durfte ich mit dem UP Trango 3 starten. Der Wind stand perfekt an und es ging kontinuierlich mit 5 m/s nach oben. Mein Pech war nur, dass sich gerade jetzt drei Reiter auf dem Feldweg breit machten und die Weiterfahrt des Schleppfahrzeugt blockierten. Mist. Mein Steigflug endete damit bei 240 m und 4 Minuten später stand ich wieder neben der Güllewiese. Mehmet und Ali hatten mehr Glück. Um 18:00 Uhr war ich dann noch mal dran und diesmal lief alles glatt: 520 m Ausklinkhöhe, gerade hoch genug um eine fantastische Aussicht auf den Abendhimmel zu genießen und 7 Minuten abzugleiten. Den letzten Flug an diesem Abend machte Thomas und für seine Landung mussten wir schon die Positionslichter anschalten.

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