Monatsarchiv für April 2007

Auf nach Boppard!

30. April 2007

Entspanntes Fliegen über der Rheinschleife bei Boppard – © Martin SpeisGestern Morgen sah es nicht nach guten Windenschleppbedingungen aus: Böen mit einer Stärke von deutlich über 30 km/h zogen über den Niederrhein. Kurzentschlossen sind Hardy, Andreas mit Jana und Denise, Thomas und ich nach Boppard gefahren. Christian, Markus, Marek und Janusz hatten sich ebenfalls auf den Weg an den Rhein gemacht.

Als wir um 13:00 Uhr am Gedeonseck ankamen, waren die Bedingungen optimal: ein 15-20er Wind stand frontal auf den Hang und versprach gutes Soaring im dynamischen Hangaufwind. Die Lokals waren alle dabei sich für den ersten Flug fertig zu machen. Als erster Pilot von uns startete „Kamikaze“. Der Pole eröffnete seinen Flug mit einem spektakulären Start und sorgt mit seinem unorthodoxen und grobmotorischen Flugstil für so manche ßberraschung in der Luft. Aber davon später mehr.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die letzten Tage waren wirklich frustrierend. Der Segelflugwetterbericht meldete fast jeden Tag „gute Blauthermik mit Basishöhen über 2.000 m“.

Am Freitag hatten wir uns um 14:00 Uhr in Sevelen „zum Streckenfliegen“ verabredet. Mit durchschnittlich 250 m Ausklinkhöhe hatten Andreas, Christian, Hardy, Marek, Mattias, Stefan, Tobi und ich das gesamte Gelände nach potentiellen Thermikquellen abgesucht. Ich hatte einmal das Glück, dass ich einen Bauern – der sein Heu am wenden war – als Thermikauslöser nutzen konnte. Aber mehr als 100 m Höhengewinn waren nicht drin und die waren schnell wieder vernichtet. Nach vier Stunden und zahlreichen Schlepps ist es keinem von uns gelungen „den Einstieg“ zu finden. Keinem? Naja einer schon. Peter hat mal eben über seinem Schleppgelände an der Halde Norddeutschland auf 800 m aufgedreht und ist mit Rückenwind 10 km Richtung Sevelen geflogen. Respekt.

Von den beiden Flachland-Hotspots Getelo (DE) und Toldijk (NL) wurden in den letzten Tagen folgende Strecken gelogen:

Flugdokumentation in Google Earth – © Martin SpeisHeiko war der Erste der heute am Schleppgelände an der Halde Norddeutschland von 160 m Ausklinkhöhe auf über 300 m aufdrehen konnte. Jörg und ich waren die Nächsten die über dem Bauernhof an der Ostseite in der zerrissenen und teilweise bockigen Thermik bis auf 320 m aufdrehen konnten. Man hatte den Eindruck hier direkt unter der Basis zu fliegen so ruppig ging es da oben teilweise zu!

Dazwischen gab es immer wieder Flüge bei denen man froh war auf direktem Weg zum Startplatz zurück zu kommen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Und da unten haben wir mal ein paar Jahre gewohnt – © Martin Speis16:30 Uhr Schleppgelände Sevelen: Andreas, Stefan und Matthis machten gerade das Winde startklar. Der Wind wehte moderat aus NO. Die beiden ersten Schlepps von Matthias endete nach einer kleinen Platzrunde schnell wieder am Weststartplatz. Als ich mich startklar machte, herrschte am Startplatz teilweise starker Rückenwind. An den Windrädern und den Windfahnen konnte man sehr schön beobachten, wo sich gerade Thermik bildete.

Den Rest des Beitrags lesen »

Gute Blauthermik

16. April 2007

Der Author auf der Suche nach Aufwinden – © Detlev WoltersNur auf dem Schleppgelände an der Halde Norddeutschland gab es am Wochenende das große Saufen. Mit Ausklinkhöhen von durchschnittlich 150 m hatte einige Piloten sogar Schwierigkeiten zum Startplatz zurückzukommen.

ßberregional kam der Wind aus O–SO mit einer Stärke von ca. 20 km/h. Am West-Startplatz wurden den Piloten alle denkbaren Bedingungen geboten: Böiger Wind von vorne und 90° von der Seite, Nullwind und Rückenwind. Ich habe dieses Mal versucht die Phasen mit Nullwind und Rückenwind zu nutzen und konnte damit recht gute Ausklinkhöhen erreichen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Basis 650 m – © Martin SpeisUm 10:00 Uhr waren Tobi, Michael, Marek und ich am Schleppgelände Sevelen. Eine halbe Stunde später war der erste von uns in der Luft. Aus den anfänglich nur zarten Hebern wurde immer zuverlässigeres Steigen. Um 12:30 Uhr gelang es mir endlich auf 250 m einen Bart zu finden und diesen bis auf 530 m zu nutzen. Hinter dem Oermter Berg stand eine vielversprechende Wolke. Auf dem Weg dorthin habe ich fast 400 m Höhe verloren und konnte den Einstieg nicht finden. Gelandet bin ich auf einer kleinen Lichtung auf der Ostseite des Oermter Berges die nicht im Lee lag.

Den Rest des Beitrags lesen »