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Fluggelände futsch

Sonderbriefmarke zum Verlust des Fluggeländes Sophienhöhe :: © Martin SpeisDie Sophienhöhe am Tagebau Hambach ist zur Zeit kein offizielles Fluggelände der Ostwindfreunde e.V. mehr.

Der Vorstandsvorsitzende Christian Hofmann be­richtet, das aufgrund der derzeitigen Vertrags­situation zwischen dem Verein der Ostwindfreunde und dem Geländeeigentümer, der RWE Power, der Verein nicht mehr Betreiber der Start- und Lande­plätze an der Sophienhöhe ist.

Das bedeutet:

  • Das Fluggelände ist kein offizielles Fluggelände der Ostwindfreunde mehr. Die von dem Verein aufgestellten Flugregeln, Starterlaubnis, etc. sind bis auf weiteres außer Kraft gesetzt.
  • Der Verein übernimmt keinerlei Haftung die im Zusammenhang mit dem Gelände und einem Flugbetrieb dort abgeleitet werden kann.
  • Aufgrund der sich momentan noch im Gelände befindlichen Anlagen, Aushänge, Einrichtungen, etc. kann nicht mehr geschlossen werden, dass auf dem Gelände ein Flugbetrieb aufgenommen werden kann.
  • Jeglicher Flugbetrieb erfolgt auf eigene Verantwortung.

Die Gleitschirmflieger vom Niederrhein werden mit großem Interesse die weiteren Aktivitäten an der „Sofi“ verfolgen.

Nachtrag:

Ich habe mit Christian Hoffmann – 1. Vorsitzender der Ostwindfreunde – ein kurzes Interview zur aktuellen Situation an der Sophienhöhe geführt:

Martin Speis: Wie geht es den jetzt weiter mit der Sofi?
Christian Hoffmann: Wir geben nicht auf, und haben uns jetzt auf Anraten des DHVs an die Politik gewendet.

Versuchen die Ostwindfreunde das Fluggelände zurückzubekommen?
Ja, natürlich

Was empfiehlst Du den Fliegern der umliegenden Vereine? Flugbetrieb auf eigene Verantwortung?
Im Moment sind die Ostwindfreunde nicht Betreiber des Fluggeländes an der Sophien­höhe. Es können also keine Empfehlungen abgegeben werden. Die Ostwindfreunde haben im Moment nicht die Möglichkeit Flugregeln aufzustellen. Da die gegenwärtige Vertragssituation den Ostwindfreunden diese Möglichkeit entzogen hat, ist das Gelände eigentlich kein zugelassenes Fluggelände mehr.

Sollten die Flieger das Gelände meiden, um mögliche Vertragsverhandlungen nicht zu belasten?
Als Vereinsvorstand kann ich Schwarzfliegerei natürlich nicht unterstützen, und der Verein distanziert sich wie schon immer von jeder Form der Schwarzfliegerei. Wir haben auch z.Zt. nicht die Handhabe Flugregeln durchzusetzen. Bei Ostwind muss jeder Flieger selber entscheiden was er machen möchte. In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass um die Schwarzfliegerei zu unterbinden und einen geregelten Flugbetrieb aufzunehmen es Sinn macht wenn ein Verein das Gelände betreibt. Die Ostwindfreunde stellen sich gerne dieser Verantwortung und wollen weiterhin das Fluggelände betreiben. Das werden wir auch in den Vertragsverhandlungen vertreten, insbesonders wenn es sich wieder zeigen sollte, dass wie in der Zeit bevor das Gelände zugelassen war in zunehmenden Maße schwarz geflogen wird.

Die Flieger vom Niederrhein wünschen Dir und den Ostwindfreunden viel Erfolg bei den kommenden Verhandlungen.

2 Kommentare

  1. Hoffen wir mal das die Sophienhöhe bald wieder als Fluggebiet zur Verfügung steht!
    Vielleicht kann man ja im Zuge der “Neueröffnung” die Ostflanke von Unrat befreien und somit gleich eine kleine Ski und Rodel Abfahrt für die Region schaffen.

  2. Außerdem nenne ich die Sophienhöhe “Gottes Berg”,
    denn die Sophienhöhe bestraft schlechte Menschen im voraus!
    Mist, dann sind ja auch die Flugverbote aufgehoben, aber wer will sich schon gerne mit Gott anlegen!

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