Der Landeplatz auf der SW-Seite der Halde Norddeutschland ist zurzeit von allen Seiten mit fast 2 m hohem Mais umgeben. An thermisch aktiven Tagen mit überregionalem S- bis W-Wind erhöht sich das Risiko, den Landeplatz zu verfehlen und stattdessen eine Außenlandung im Mais hinzulegen.
Der Geländehalter – die Fliegerfreunde Niederrhein e.V. – hat darauf reagiert und in Abstimmung mit dem Verpächter den Landeplatz deutlich vergrößert. Danke an Chris und Julius.
Solltet Ihr selber mal in die Situation einer Außenlandung in einem Maisfeld geraten, hier ein paar Tipps:
- Parallel einladen
Wenn es die Windverhältnisse zulassen, landet parallel zu den Maisreihen ein. Zwischen zwei Maisreihen findet Ihr immerhin eine 40 cm breite Schneise! - Füße auseinander
Richtet euch rechtzeitig im Gurtzeug auf. Kurz vor der ersten Maisberührung streckt ihr die Beine nach vorne, die Versen aneinander und die Fußspitzen zeigen nach außen. In dieser Haltung könnt Ihr den ein oder anderen Maishalm umlegen. - Aufrichten und durchbremsen
Wenn euch die ersten Maishalme an der Nase kitzeln: Beine runter, aufrichten und den Schirm durchbremsen (stallen). - Alles ok?
Solltet Ihr nach der Landung ok sein, so teilt dies den anderen Piloten oder dem Startleiter mit. Ansonsten Rettungsaktion einleiten. - Schirm rausfischen
Der Schirm wird in der Regel vor euch auf dem Mais liegen. Lasst auf jeden Fall die Tragegurte eingehängt. Am einfachsten zieht Ihr den Schirm – abwechselnd auf der linken und rechten Seite – über die Bremsleinen und/oder die D-Leinen zu euch hin. - Material prüfen
Nach einer solchen Landung ist eine gründliche Check eurer Ausrüstung angesagt. Überprüft vor allen die Galerieleinen auf möglich Beschädigungen.
Ach ja, geflogen wurde am Samstag natürlich auch. Viele Piloten und Pilotinnen nutzen den schönen Vormittag um ihre Tüten zu lüften und den einen oder anderen Flug zu machen. Und schöne Maislandungen gab es auch
So ne Maislandung sieht doch spektakulär aus, am besten mit einem XL-Pilot bei Rückenwind. Da fliegen die Kolben
Lach, da ich so damit beschäftigt war das die Kolben nicht ihr “Ziel” treffen hab ich vergessen aus dem Gurtzeug zu kommen! 3 Tage wußte ich genau wo mein Steißbein war!
Lieben Fliegergruß Andreas