permalink

1

Kurztrip an die Mosel

Hardy fliegt in Lasserg (Mosel) :: © Martin SpeisAls wir Gestern um 12.30 Uhr in Lasserg ankamen, stand der Wind mit 20 km/h aus SO an. An sich OK, wenn da nicht die Böen gewesen wären, die teilweise mit 50 km/h durch­zogen. Parawaiting war angesagt.

Jetzt werden sich einige von euch fragen: Lasserg bei über­regionalem O-SO-Wind? Gibt es da nicht bessere Startplät­ze, z.B. Zeltingen-Rachtig? Richtig. Nur waren am Donners­tag morgen schon keine Tickets mehr für die Gelände der Moselfalken zu bekommen. Sieht man sich die eingereichten Flüge im XC-Cup für dieses Wochenende an, dann wäre Zeltingen-Rachtig zum Streckenfliegen der bessere Startplatz gewesen.

Um 17.00 Uhr beruhigte sich der Wind etwas und die ersten Piloten machten sich startklar. Hardy und ein Local nutzten eine gute Startphase und hatten nach kurzer Zeit fast 800 m Startüberhöhung. Kurz danach drehte der Wind wieder auf Ost und machte sowohl das Starten als auch das Obenbleiben schwierig bis unmöglich.

Einen Flug der besonderen Art legte ein Freiflieger vom Niederrhein hin, der mit seinem Bodyguard einen Mischung aus: fliegen mit verdrehter Bremsleine, unkontrolliertes Aufschaukeln des Schirms, überzogenes Hineindrehen in Richtung Hang, keine Reaktion beim Ein- und Ausfliegen in Ablösungen, …. Die Piloten und Zuschauer am Startplatz waren wie gebannt von diesem Hasardeur und rechneten mit dem Schlimmsten. Wir waren alle erleichtert, als Schirm und Pilot auf dem Landeplatz standen. Der Pilot hatte einfach nur Glück unter einem so gutmütigen und fehlerverzeihendem Schirm gehangen zu haben, der ihn einigermaßen sichern zum Landeplatz getragen hat.

1 Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*