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Hallenhaus auf der Halde

Einweihung des Hallenhauses auf der Halde Norddeutschland :: © Martin SpeisDer Regionalverband Ruhr (RVR) hat gestern Abend gemeinsam mit Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Neukirchen-Vluyn das Kunstwerk „Hallenhaus“ auf der Halde Norddeutschland eingeweiht:

Innerhalb der fünfmonatigen Bauzeit wurde das Hallenhaus in Modulbauweise errichtet. Die zusammengesetzten vier Module ergeben einen Raum von 15 × 18 Meter Grundfläche und eine Höhe von 10 Metern.

Gegründet ist das Stahlgerüst auf Streifenfundamente, die im Randbereich zu Sitzmöglichkeiten ausgeformt sind. Die Ausbaukosten für die Landmarke belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Das Ministerium Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Projekt zu 80 Prozent gefördert.

Idee und Gestaltung stammen vom Planungsteam WES & Partner aus Hamburg und OBSERVATORIUM aus Rotterdam. Das Skelett des Hallenhauses steht als Symbol für den ehemals landwirtschaftlich und industriell geprägten Landschafts­raum und weist gleichzeitig auf den zukunftsweisenden Umgang mit ehemaligen Industrieflächen hin. Die Konstruktion hat aber nicht nur Symbolfunktion, sondern ist auch für das Freizeit- und Erholungsgebiet Halde Norddeutschland infrastruk­turell nutzbar. Bei Bedarf beispielsweise kann sich das Hallenhaus für Veranstal­tungen mittels Zeltplanen in einen wetterfesten Raum verwandeln.

Zusätzlich geplant ist noch eine leicht aufgeständerte Treppe von der Zufahrt Geldernsche Straße, die den Aufstieg zum Gipfel wesentlich erleichtern wird. Der Zugang zum Haldenkopf wird aus vier Treppenanlagen bestehen. Im Herbst beginnt der RVR mit dem Bau der untersten Treppenanlage.

Theo und Peter machen sich startklar :: © Martin SpeisAm Rande dieser Veranstaltung wurde von den aktiven Vereinen auf der Halde Norddeutschland die einzelnen Trendsportarten vorgestellt:

6 Kommentare

  1. Damit haben wir Steuerzahler 240.000 Euro dafür bezahlt. Schön, dass wir in Neukirchen-Vluyn keine anderen Sorgen haben. Nur schade, dass die Schulen und Kindergärten nicht wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen.

  2. Fassungsloser Beobachter 25. Juli 2006 um 06:11 Antworten

    Tja, da haben wir echt mal einen Coup gelandet.
    Nur 300.000 Euro für einen unansehnlichen Haufen Schrott.
    Das Gerüst ist zu nix zu gebrauchen, naja eventuell könnte man sich daran erhängen…
    Ein Dixie Klo für den gleichen Preis wäre sinnvoller gewesen, und abgesehen davon sieht es auch besser aus.

  3. Man hätte anstatt so ein hässliches teil dahinzusetzte.. (wir hecken schon pläne aus das abzureißen ^^) lieber bänke, vernünftige wege und vorallem mülleimer dahinsetzten sollen. denn was bringt die Halde als Erhohlungsgebiet, wenn man sich nochnichmal vernünftig setzten kann.. so ein scheiß. also Bernd Böing und seine Truppe hat echt nich viel aufm kasten.. obwohl der mal mein nachbar war…^^

    erst der scheiß und jetz dieser hässliche campanile turm vom fetten von hagen… schrecklich..
    scheiß auf die zeder, die leute werden sich erst richtig anpissen, wenn das scheißteil einmal aufgebaut wurde..

  4. Ich finde es wirklich aussergewöhnlich schön in seiner Form die doch wieder zu den Wurzeln des Ruhrgebiets führt. Gerade die gradlinigkeit der einzelnen Stützen und die Ausprägung der Schweissnähte führt doch zu der exakten Erkenntnis dessen was uns der Künstler mit diesem Bauwerk zeigen will.

    Weiter so!

    Kultur ist wenn man sich traut und es auch bezahlen kann.

  5. Nun ich finde den ganzen “Berg” und das Erholungsgebiet ziemlich schön und das Haus hat auch seinen Reitz ,nur 300.000 € ist viel zu viel für dieses Stahlgerüst und vorallem wie schon genannt fehlen Bänke richtige Wege oder Mülleimer.

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